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Wir brauchen eine neue Wirtschaftsverfassung.
Statt Shareholder Value brauchen wir Stakeholder Economy mit einer ökologisch fundierten Kreislaufwirtschaft. Solange wir auf "ewiges" Wachstum setzen, wird das nichts mit unserem Überleben. Stakeholder sind Natur, Mitarbeiter, Kunden etc.. Wir brauchen eine andere Wirtschaft, die auf alle Rücksicht nimmt und die Ressourcen schont.
coopgo.consulting/wirtschaft/w

· · Web · 3 · 9 · 8

@team
Selbstverständlich kennen wir die. Wir sind ja schließlich eine per Satzung gemeinwohlorientierte Genossenschaft, die keine Rendite ausschüttet und Überschüsse in Gemeinwohlprojekte investiert. Und unser Vorstand ist geschult in der Aufstellung einer Gemeinwohlbilanz.
Wir sehen uns als Helfer zwischen der Vision der GWÖ und deren praktischer Umsetzung in "konventionellen" Betrieben.

@ExcellentPartners @team
wo findet man denn eure Satzung? suche auch nach der für DDeG. Und in welchem Prüfverband seid ihr?

@nic
Die Satzung bekommen Interessenten und Mitglieder sowieso ausgehändigt. Wir haben sie nicht auf die Webseite gestellt.

@atarifrosch
Genau hier beginnt das Missverständnis, das auf Marx' Kardinalfehler basiert. Nicht das Wirtschaften mit Kapital gehört abgeschafft, sondern die Beherrschung von Unternehmen durch Menschen mit viel (durch Ausbeutung ergaunerten) Geld. Das ist nämlich kein Kapitalismus, sondern Feudalherrschaft. Das Feodum war schon immer die Lizenz zum Ausbeuten, gegeben von selbstherrlichen Despoten.

@ExcellentPartners Sehe ich nicht so (und nein, ich hab Marx nie gelesen). Ich sehe das Problem im 1:1-Zwangstausch (brauchst Du was von mir, mußt Du mir auch was geben) und damit der Notwendigkeit von Geld überhaupt. Geld *verhindert* so den Tausch, wenn, was immer häufiger vorkommt, diejenigen, die etwas brauchen, das Geld dafür nicht haben und diejenigen, die etwas verkaufen wollen, keines bekommen, weil die potentielle Kundschaft eben immer weniger Geld hat.
Und es ist auch nicht ungerecht, wenn Menschen unterschiedliche „Mengen“ an Leistung geben oder nehmen, denn wir sind nicht gleich und haben unterschiedliche Talente. Gleichzeitig bewertet der Kapitalismus unsere Fähigkeiten unterschiedlich und erzeugt damit erst die Ungleichheit – und damit die Beherrschbarkeit der Vielen durch Wenige.

@ExcellentPartners@geno.social genau deshalb habe ich kein Geld in Aktien investiert, denn die könnten dann per Definition nicht mehr an Wert gewinnen.

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