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Wir haben keine Klimakrise - wir haben eine Biokrise.
Je mehr ich die Forschungsergebnisse abseits der CO2-Fetischistengemeinde zusammentrage, um so düsterer wird das Bild unserer natürlichen Lebensgrundlagen und um so stärker zeigt sich, dass CO2 das Klima nicht so beeinflusst, wie uns eine kleine Wissenschaftlerclique einreden will.
Seit der letzten Eiszeit hatten wir schon höhere Temperaturen als heute. Aber vor 1.000 oder gar 5.000 Jahren gab es weniger als halb so viel CO2 als heute. 1/3

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Zum Klima und der Umwelt 2/3:
So lag die Waldgrenze in den Alpen und im Ural deutlich höher. Zitat 1: "Mithilfe der Jahrringe konnte das Alter des ausgestorbenen Waldes bestimmt werden: Er lebte vor rund 1000 Jahren.
Das zeigt, dass damals im polaren Ural ein ähnlich warmes Klima herrschte wie heute."
Der Unterschied von damals zu heute liegt im anthropogenen Einfluss am Äquator, unserer Hauptwetterküche. Hier werden Regenwälder und Savannen in unvorstellbarem Ausmaß in kürzester Zeit vernichtet

@bodo Was mich wirklich traurig macht, ist die Ausschließlichkeit, mit der immer wieder einzelne Aspekte der menschengemachten Katastrophe hervorgehoben werden. Die "CO2-Fetischistengemeinde" besteht aus den gleichen Wissenschaftlern, die die Abholzung der Wälder kritisieren.

@bodo Jeder Wissenschaftler, der den CO2-Ausstoß kritisiert, kritisiert auch die Abholzung. Und ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass es anders herum nicht genau so ist.

Wenn du auf dein Auto und deine fossile Lebensweise inkl. Tiermast etc. nicht verzichten willst, dann sag es doch einfach. Manchmal sollte man zu einer menschlichen Schwäche stehen, anstatt sie mit pseudowissenschaftlichem Pomp zu rechtfertigen.

@juh
Auch ich sehe den CO2-Ausstoß kritisch, aber nicht als Ursache dieser Krise, sondern als Indikator für Ressourcenverbrauch.
Wer aber die Krise bekämpfen will, muss die Ursachen kennen. Wenn es offensichtlich das CO2 NICHT ist, dann fordern bzw. ergreifen wir die völlig falschen Maßnahmen, wie diese unsinnige Förderung von Elektroautos, die an anderer Stelle in der Biosphäre viel massivere Schäden anrichten. Wir brauchen viel weniger Autos und könnten trotzdem gut, wenn nicht besser leben.

@juh
Den pseudowissenschaftlichen Pomp verbitte ich mir übrigens, ebenso wie Unterstellungen über meine Lebensweise.
Ich war schließlich lange genug in der Umweltforschung und habe viele Projekte zum Thema Meteorologie, Luftverschmutzung, Landnutzung und Umweltschäden betreut. Und genau dieses Wissen macht mir Angst, wenn sich Menschen in einem mulitfaktoriellen Geschehen nur auf einen Faktor stürzen und damit den Blickwinkel zu stark eingrenzen.

@juh
Genau das macht mich auch traurig und wütend. CO2 ist ein Randfaktor, aber keine primäre Ursache. Das war uns in der FVA München und der forstwissenschaftlichen Fakultät der LMU München schon in den 1980ern klar. Und dann kam Potsdam und alle Mittel konzentrierten sich auf die Erforschung dieses Randfaktors. Die wahren Ursachen und das viel größere Ausmaß dieser Biokrise aber wurde unter dem CO2 zugedeckt. Damit gingen Jahre effektiven Handelns verloren!

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